Grunddesign der Pressen
Presse -
Maschine mit festem Pressentisch oder Amboss und einem Stößel mit im Wechsel erfolgender Vor- und Zurückbewegung zur Oberfläche des Pressentischs und im rechten Winkel zur Oberfläche des Pressentischs, dabei wird der Stößel im Maschinenrahmen geführt, um einen genau definierten Hubweg zu gewährleisten.
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Mechanische Presse -
Werkzeug Bewegung des Stößels dieser Presse erfolgt über ein Exzenterrad, einen Exzenternocken, Kniehebelantriebe, mechanische Antriebe an Stelle von Flüssig- oder über andere Mittel gesteuerte Antriebe.
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Presse mit Exzenterrad -
Der Stößel einer mechanischen Presse wird über einen Kurbelwellen- oder Exzenterradantrieb bewegt.
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Doppeltwirkende Presse -
Mechanische Presse mit zwei parallelen, unabhängigen Bewegungen von zwei Stößeln. Ein Stößel wird über eine Kurbelwelle bewegt – der äußere Stößel oder Teilehalter, der während der Bearbeitung still steht, wird üblicherweise über ein Kniehebel- oder ein Nockenantrieb bewegt.
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Presse mit doppeltem Exzenterrad -
Einfachwirkende mechanische Presse, deren Stößel über zwei Exzenterräder und –gelenke angetrieben wird. Es gibt zwei grundsätzliche Klassifizierungen für mechanische Pressen mit doppeltem Exzenterrad:
1. Ständerpresse mit vertikalen Ständern oder Lagerungen, die die Stößel im Werkzeugraum einschließen.
2. Mechanische C-Gestellpressen mit vertikalen Ständern oder Lagerungen (Teile des Rahmens). Der obere Bereich des Tischs und des Werkzeugraums ist frei, damit das Material leicht zugänglich ist. diese Definition ist sehr allgemein und umfasst sowohl einteilige als auch mehrteilige Maschinen.
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Typ mit doppeltem Exzenterrad -
Das Schwungrad ist auf einer separaten Welle montiert und zur Kraftübertragung an Werkzeug Hauptwelle wird ein doppeltes Vorgelege eingesetzt. diese Presse wird für Tiefzieharbeiten eingesetzt, wo eine bedeutende Energie in Anbetracht der erhöhten Distanz benötigt wird und wo Werkzeug maximale Tiefziehgeschwindigkeit der unterschiedlichen Metalle Werkzeug Stößelgeschwindigkeit einschränkt. Pressen mit Doppelvorgelege arbeiten normalerweise mit einem Geschwindigkeitsbereich von 10 - 30 Hübe/min.
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Pressen mit Exzenterwelle -
diese Pressen werden für Arbeiten mit kurzem Hubweg oder für Hochgeschwindigkeitsarbeiten eingesetzt. Sie gleichen grundsätzlich Pressen mit Exzenterrad und sind mit einer Exzenterwelle an Stelle einer Kurbelwelle ausgestattet. Der Einsatz einer Exzenterwelle reduziert den Effekt der Durchbiegung der Hauptwelle, wodurch die Welle eine höhere Steifigkeit erhält.
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Ständerpressen mit Exzenterrad und einem, zwei oder vier Druckpunkten -
Normalerweise haben diese Pressen einen doppelten Antrieb und werden überwiegend für mittlere bis schwere Schneid- und Tiefziehbearbeitungen eingesetzt, wo lange Hübe und relativ geringe Geschwindigkeiten benötigt werden.
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Presse mit 4 Druckpunkten -
Eine Presse mit vier Pleueln, verteilt auf die Exzenterantriebe und den Stößel.
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Direkte Presse -
Mechanische Presse mit direkt auf der Exzenterwelle oder dem Exzenterrad ohne Vorgelege montiertem Schwungrad. Manchmal wird sie auch als einfache Presse oder Presse ohne Vorgelege bezeichnet. diese Presse eignet sich besonders für Schneid- und Bohrarbeiten mit relativ geringem Energiebedarf und recht hoher Geschwindigkeit (90 Hübe/min oder mehr).
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C-Gestellpresse -
Allgemeine Bezeichnung für Pressen, deren Ständer oder Lagerung eine “C”-Form haben. Damit kann man beide Seiten des Werkzeugraums gut erreichen.
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Vorgelegepresse -
Mechanische Presse mit einer Hauptantriebswelle oder einem Hauptexzenterrad, das über ein oder eine Reihe von Getrieben mit dem Antrieb verbunden ist. Eine Maschine mit dreifachem Vorgelege hat also drei Getriebe und Ritzel, einschließlich der Hauptkurbelwelle. Eine Presse mit doppeltem Vorgelege hat zwei Hauptgetriebe an der Kurbelwelle, Werkzeug zwei Hauptritzel auf der ersten Vorgelegewelle greifen.
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Schnellläuferpresse -
Spezielles Design für automatische mechanische Pressen mit steifem Rahmen und relativ leichtem Stößel, mit Komponenten, Werkzeug speziell für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt sind. diese Maschinen haben einen relativ kurzen Hubweg, sind aus einem Teil (einteiliger Rahmen) und mit verschiedenen Bandanlagen ausgestattet, um den Anforderungen des Kunden gerecht zu werden.
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Hydraulische Presse -
Presse mit Kolben und Hydraulikzylinder angetriebenem Stößel, dessen Druck von einer Hydraulikpumpe gewährleistet wird. Der Pressenzylinder, Werkzeug Pumpe und die unter Druck stehende Flüssigkeit (normalerweise Öl), zusammen mit Steuerung und Anschlussventilen bilden ein Hydrauliksystem, dass theoretisch gemäß dem Hydraulikprinzip funktioniert.
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Schwenkbare Presse -
Kleine bis mittelgroße mechanische Presse mit Exzenterrad; sie kann nach hinten geneigt oder gekippt werden, um den Ausstoß der fertigen Teile durch Schwerkraft zu begünstigen. Normalerweise handelt es sich um frontale C-Gestellpressen mit rechts-links-Kurbelwelle und einer Presskraft bis 200 t. Üblicherweise vertikal eingesetzt, sind diese Pressen auf jeden Neigungsgrad bis 45° einfach einzustellen, normalerweise mit einem handbetriebenen Mechanismus. Werkzeug schwenkbare Presse wird vielfach eingesetzt und ist besonders für Schneiden, Bohren, Warmumformen und flaches Tiefziehen für zahlreiche Komponenten kleiner und mittlerer Abmessungen geeignet. dieser Pressentyp ist normalerweise mit einer mechanischen Bandanlage ausgestattet, mit der eine schnelle, automatische Produktion möglich ist.
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Kniehebelpresse -
(auch Druckpresse oder Prägepresse genannt) – Schwere und leistungsstarke mechanische Presse mit relativ kurzem Hubweg; der Stößel wird direkt über ein einzelnes Kniehebelgelenk angetrieben, der über ein Gelenk und eine Kurbel geöffnet und geschlossen wird. Verfügbar mit Presskräften von 30 bis 3.000 t, wird die Kniehebelpresse für Stanzen, Prägen, Anköpfen und Fließpressen eingesetzt.
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Frontal schwenkbare Presse -
Frontal schwenkbare C-Gestellpresse mit einteiligem Rahmen. Werkzeug Öffnung befindet sich hinten zwischen den beiden Ständern und ist normalerweise etwas weiter als Werkzeug rechts-links-Abmessung des Stößels. Allgemein wird sie OBI Presse genannt.
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Presse für den Einsatz von Folgeverbundwerkzeugen -
diese Pressen werden üblicherweise für die Produktion von Fertigteilen aus Coils eingesetzt und werden auch Schnellläuferpressen genannt. Sie können mit einfachen oder doppelten Exzenterrad, Exzenterwellenantrieben oder Ständern ausgestattet sein und sind mit einem automatischen Zuführmechanismus bestückt. Das Design dieser Presse berücksichtigt Werkzeug erforderte Präzision und zusätzliche Steifigkeit bei Bearbeitungen mit Folgeverbundwerkzeugen.
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Servopresse -
Mechanische Presse, deren Schwungrad, Kupplungs-/Bremskombination und Hauptantriebsmotor durch einen Servomotor ersetzt wurden, um eine komplette Programmierbarkeit des Pressenhubs, sowie des Geschwindigkeits- und Bewegungsprofils des Stößels zu erhalten.
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Einfachwirkende Presse -
Pressen mit einem einzelnen Stößel verfügt üblicherweise über keine weitere Bewegungs- oder Pressvorrichtungen, die sich auf die Umformarbeit der Presse auf die Komponente auswirken würden.
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Einfache Vorgelegepresse -
Das Schwungrad ist auf einer separaten Welle montiert und zur Kraftübertragung an den Motor wird ein doppeltes Vorgelege eingesetzt. dieser Pressentyp wird für Tiefziehbearbeitungen, Umformbearbeitungen und ähnliches eingesetzt, die Werkzeuge größere Energie benötigen, als eine direkte Presse zur Verfügung stellen kann. dieser Pressentyp arbeitet normalerweise mit einem Geschwindigkeitsbereich von 30 - 90 Hübe/min.
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Presse mit einem Druckpunkt -
Mechanische Presse, deren Stößel von einem Gelenk angetrieben wird.
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Ständerpresse -
Alle mechanischen Pressen mit vertikalen Ständern oder Lagerungen mit flachen und glatten Seiten (üblicherweise vertikal), die die rechte und die linke Seite der Stößel im Werkzeugraum einschließen. diese Pressenklasse umfasst zahlreiche Typen und Designs, wie etwa Pressen mit einfachem oder doppeltem Exzenterrad, mit vier Druckpunkten und Gehäuse.
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Presse mit zwei Druckpunkten -
Mechanische Presse, deren Stößel von zwei Gelenken angetrieben wird.
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